Finanzwesir
Finanzen geregelt - Freiräume geschaffen
Alle Artikel mit dem Tag: zinsen
07. Dezember 2015
Soll ich mein Leben mit Kleinscheiß vertrödeln?
Leser Unknown fragt
Ich habe zwei ETFs. Nun sieht es so aus, dass ich meinen Freibetrag von 801 Euro dieses Jahr nicht ausschöpfe. Lohnt da Anteilverkauf trotz Gebühren, um diesen auszuschöpfen oder sollte ich diese lieber so belassen?
Der Finanzwesir antwortet
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13. Oktober 2015
Leserfrage: Die Mär vom Zinseszins?
Leser J. hat über den Zinseszins nachgedacht und schreibt
Es gibt da eine Frage, die mir ständig im Kopf umherschwirrt: "Woher kommt denn eigentlich dieser Zinseszins?"
Kann man bei einer Geldanlage in ein Asset wirklich von Zinseszins sprechen?
Wenn ich ein Wertpapier (Aktien, Fonds, ETFs, oder schlicht ein Auto) kaufe, habe ich einen Einkaufswert und vielleicht irgendwann einen Verkaufswert der - hoffentlich - höher liegt.
Nehmen wir einmal eine Anlage 1 Stück zu 100 €, aus der nach 10 Jahren 1 Stück zu 200 € geworden sind, eine Wertsteigerung um 100%.
Der Volksmund spricht ja nun gerne von "salopp" 10 % p.a. (Effektivzinssatz ~7% p.a.).
Ich weiß, dass man "pro anno" gerne rückwirkend nutzt, um einen Vergleich zwischen diversen Investments herzustellen. Aber einen Zinseszins kann ich hier nicht erkennen. Es ist lediglich der Anteilspreis gestiegen.
Beim Tages-/Festgeld leihe ich Geld und bekomme zum Zeitpunkt X einen Prozentsatz Y, diesen verleihe ich sofort wieder, das Spiel wird also mit "mehr" Geld wiederholt.
Das verstehe ich bisher unter Zinseszins.
Bei Aktien, ETFs, Fonds, Schweinehälften und Sojabohnen ist das anders: Mein real verfügbares Geld wird immer nur dann "mehr", wenn ich Buchgewinne realisiere und zu gleichen oder ähnlichen Konditionen erneut anlegen kann. Um etwas erneut anzulegen, muss ich es aber irgendwie "realisieren". Bei Fonds, ETFs passiert das automatisch mit dem hübschen Begriff "thesaurierend", wobei die Ausschüttung ja schlicht der Dividende entspricht, die dem Anteilswert entnommen wird. Fast eine Art Zwangsverkauf.
Mir ist zwar bewusst, dass Unternehmen den Gewinn reinvestieren können (Schweinehälften können das natürlich nicht), aber Wachstum und Gewinn eines Unternehmens haben nicht direkt etwas mit dem Kurs der Aktie zu tun. Es ist ja durchaus möglich, den Re-Invest durch dumme Projekte in den Sand zu setzen.
Der Finanzwesir antwortet
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28. September 2015
Warum viele Depots so schlecht sind
Leser M. hat mir geschrieben
Aufgrund der aktuellen Marktsituation treibt mich die Frage um, wie man den "risikolosen" Anteil eines Portfolios "optimieren" kann. Mit optimieren meine ich dabei tägliche Verfügbarkeit bei maximal möglicher Rendite und Sicherheit.
Hier werden ja in der Regel immer langfristige Anleihen, Tagesgeld oder der Sparstrumpf unter dem Kopfkissen empfohlen. Da meiner Meinung nach aktuell Anleihen immer unattraktiver werden und das Tagesgeld, wenn überhaupt, 0,8 - 1,2 % Zinsen abwirft, würde es mich interessieren, ob es nicht noch weitere und "bessere" Möglichkeiten gibt.
Andere Leser fragen mich, was ich von währungsgesicherten oder Low volatiliy (schwankungsberuhigten) ETFs halte.
Die unheilige Allianz
Die Leser möchten
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18. September 2015
Vorstellung: Leser-Portfolio
Leser C. schreibt
Vielen Dank, dass du meinen Musterfall von "Anlage Kraut & Rüben" durchleuchten möchtest. Eine Bestandsaufnahme unserer Finanzen hat Folgendes ergeben:
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26. Juni 2015
Was ist eine Anleihe?
Ich habe viele Leser-Mails mit der Bitte "Finanzwesir, schreib mal was zum Thema Anleihen" bekommen.
Tenor der Mails: Anleihen sind sicher, deshalb möchte ich die Schwankungen meines Aktien-Depots mit Anleihen "beruhigen".
Der Anleihen-Zoo
Im Anleihen-Zoo leben viele Tierchen. Von putzig und possierlich bis bösartig und blutrünstig.
In diesem Artikel wollen wir von Käfig zu Käfig wandeln und uns die Insassen genauer ansehen. Welche Rendite bei welchem Risiko und vor allem wollen wir wissen: "Welches dieser putzigen Fellknäuel hat das Zeug zum Kettensägen-Massaker?"
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24. Juni 2015
Wie werden Tagesgeldzinsen gemacht?
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie eigentlich Tagesgeld- oder Festgeldzinsen festgelegt werden?
Wieso zahlt die eine Bank fast nichts, während die andere 1,2 % herausrückt?
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24. April 2015
Langweilt Sie die Geldanlage?
Das ist gut. So muss es sein. Der Investor als Party-Schwein? Wir sind doch nicht in der Unterhaltungsindustrie.
Na klar sieht DiCaprio in "Wolf of Wallstreet" super aus. Aber das liegt daran, das Martin Scorsese die 179 Minuten auf Spaß, Spannung und einen möglichen Oskar optimiert hat.
Wir optimieren auf Rendite und nicht auf Action.
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03. Februar 2015
Leserfrage: Welchen Anleihen-ETF soll ich wählen?
Nach den ganzen strategischen Helikopter-Betrachtungen der letzten Woche hier eine taktische Leserfrage.
Leser A. fragt
Für mein Welt-ETF-Portfolio bin ich im Moment auf der Suche nach dem richtigen Index für den Anleihen-Teil.
Zur Auswahl stehen dabei die Varianten mit verschiedenen Laufzeiten der "iBoxx EUR Liquid Sovereign Diversified". Bei der Überlegung, ob ich nun die Variante 1‒3 Jahre, 3‒5 Jahre oder 1‒10 Jahre als Basisindex wähle, bin ich mir nicht sicher, ob ich ausreichend über die Auswirkungen der verschiedenen Laufzeiten informiert bin. Mir fällt es schon schwer herauszufinden, wie die verschiedenen "erlaubten" Restlaufzeiten in den Indizes gewichtet werden.
Der Finanzwesir antwortet
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19. Januar 2015
Zinsjagd – ja lohnt sich das denn?
Das ist der zweite Teil der "Zinsjagd-Serie". Im ersten Teil ging es vor allem um die Frage: "Welches Risiko hole ich mir ins Haus, wenn ich mich zu Tagesgeldzinsen jenseits der zwei Prozent hingezogen fühle?"
In diesem Teil stehen die kaufmännischen Aspekte im Vordergrund: "Unabhängig vom Risiko – ist die ganze Sache den Aufwand überhaupt wert?"
Auslöser für diesen Artikel war eine Jubel-Mail der Zinspiloten mit dem Titel: "Positives Presseecho zum Zinspilot-Start".
Das Angebot der Zinspiloten
Auf der Titelseite steht: "1,2 % Zinsen + 50 Euro Bonus", wenn ich mein Geld für 6 Monate anlege.
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06. Januar 2015
Ist Crowdfunding eine gute Geldanlage?
Cortal Consors ist seit Jahren mein Broker. Zuerst war das Logo orange, dann schwarz-grün und nun hat sich mein Broker mal wieder "neu erfunden". Die Marketing-Abteilung hat mir geschrieben, dass ich jetzt bei der Bank bin,
"die so ist, wie wir leben. Für alle, die nicht nur Geld anlegen, sondern über Strategien diskutieren, neue Wege entdecken sowie aktiv das Banking von morgen mitgestalten wollen."
Blau ist jetzt die angesagte Farbe, man heißt jetzt Consorsbank statt Cortal Consors und setzt jetzt voll auf "Coole-Sau-Banking".
Ab sofort modelt Jack Wolfskin für die Consorsbank, und auch bei den Finanzprodukten wird es cool & lässig.
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